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Siegburg
Sonntag, 25. Februar 2024

Empfang der Siegburger Sternsinger

Datum:

Vor dem historischen Stadtmuseum erlebte Siegburg am Tag vor dem vergangenen Dreikönigstag, 5. Januar, eine besondere Begegnung: Bürgermeister Stefan Rosemann hieß nicht nur drei, sondern ganze 33 heilige Könige willkommen. Ein beeindruckendes Bild, das die Kinder, verkleidet als die drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar, boten.

Im festlichen Gewand brachten die Sternsinger den Segen in die Stadt. Am Eingang des Siegburger Museums hinterließen sie gemeinsam mit Bürgermeister Rosemann die symbolische Botschaft "20*C+M+B+24", wobei die Abkürzung für "Christus Mansionem Benedicat" steht. Übersetzt bedeutet es "Christus segne dieses Haus".

Nicht nur vor dem Stadtmuseum, sondern auch in verschiedenen Ortsteilen waren einige Kinder bereits im Laufe der Woche unterwegs. Der Dreikönigstag, 6. Januar, markiert den offiziellen Start ihrer Mission als Sternsinger in Siegburg. Neben dem traditionellen Auftrag, den Segen in die vielen Haushalte zu bringen, gehen die Mädchen und Jungen einer weiteren wichtigen Mission nach:

Unter dem Motto "Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit" setzen sie sich für einen respektvollen Umgang mit Mensch und Natur ein. Die Kinder möchten nicht nur sensibilisieren, sondern auch diejenigen unterstützen, die sich für eine nachhaltige Bewirtschaftung des Urwalds einsetzen. Verkleidet und mit Liedern oder Gedichten im Gepäck sammeln sie zudem Geld für Benachteiligte weltweit.

Bürgermeister Stefan Rosemann würdigte das Engagement der Sternsinger und betonte: "Von euch kann es nie genug geben!" In seiner herzlichen Begrüßung vor dem Stadtmuseum unterstrich er die Bedeutung der Mission der Kinder, nicht nur für die lokale Gemeinschaft, sondern auch global: Seit dem Beginn der Sternsinger-Aktion im Jahr 1959 konnten durch das Engagement der Sternsinger beeindruckende 1,31 Milliarden Euro gesammelt werden. Diese Mittel flossen in Projekte für notleidende Kinder in verschiedenen Teilen der Welt, darunter Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa.

Die fröhliche Atmosphäre vor dem Stadtmuseum und die Begeisterung der Kinder zeugen von einer langen Tradition, die die Stadt Siegburg mit Stolz trägt, wie Bürgermeister Rosemann betonte. Die Sternsinger stehen nicht nur im Zeichen des Glaubens und des Segens, sondern auch für globales Engagement und Solidarität.

Wer künftig bei den Sternsingern mitmachen, oder als Helfer aktiv werden möchte, findet weitere Informationen auf der Homepage der Kirchengemeinde St. Servatius. (pho)

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