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Siegburg
Sonntag, 25. Februar 2024

Siegburg als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet

Datum:

Das GSA trug durch seine Aktivitäten erheblich mit dazu bei

Im Sommer vor zwei Jahren ging es los: Siegburg wollte das begehrte Fairtrade-Siegel haben, der Ratsbeschluss wurde bereits gefasst. Für dieses Vorhaben wurden aber auch noch weitere Mitstreiter gesucht, damit das Kriterium „Zivilgesellschaft“ erfüllt ist. Die Siegburger Schulen wurden angefragt. Das GSA antwortete positiv und Herr Menge wurde Mitglied der neu eingerichteten, verpflichtenden Steuerungsgruppe, die nun regelmäßig tagen sollte.

Der erste Beitrag, mit dem sich das GSA einbringen konnte, war der erstmals im Schuljahr 22/23 eingerichtete Projektkurs Erdkunde-Sozialwissenschaften in der Q1 von Herrn Menge.

Der Themenschwerpunkt des Kurses lag auf „Internationalen Beziehungen“. So wurden innerhalb des Kurses verschiedene Projektarbeiten zu folgenden Themen erstellt: Dokumentation: Siegburg auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt, Bedeutung von Fairtrade im globalen ökonomischen Prozess, Labels und Kriterien von Fairtrade, Konzeption des „Eine-Welt-Ladens“ Siegburg.

Der zweite Beitrag ist die Partnerschaft mit der Ayiera-Initiative sowie der Tag für Korogocho, an dem auch immer Fairtrade-Produkte verkauft werden. Diese beiden Aktivitäten unterstreichen das internationale Profil unserer Schule, insbesondere auch durch zahlreiche originäre Begegnungen mit unseren kenianischen Freunden und weiteren Kooperationspartnern, z. B. Herrn Schwarz vom Verein „Bildung für Kinder in Slums“.

In den unzähligen Steuerungsgruppensitzungen wurden nun die einzelnen vorgegebenen Kriterien Schritt für Schritt abgearbeitet. Auch Schülerinnen und Schüler des Projektkurses nahmen gelegentlich an den Sitzungen teil und konnten sich erfolgreich mit anderen Gruppenmitgliedern vernetzen, um so wertvolle Informationen für die Projektarbeiten zu erhalten.

Seit Frühjahr wurde dann in der Steuerungsgruppe auf die Gestaltung der heiß ersehnten Auszeichnungsfeier hingearbeitet, die nun am Sonntag, 15. Oktober, im Anno 1517 in einem festlichen Akt stattfand. Stefan Rosemann nahm die Urkunde von einem Vertreter von Fair-Trade-Deutschland entgegen.

Der musikalische Teil der Auszeichnungsfeier wurde im Wesentlichen von Schülerinnen und Schülern unserer Schule gestaltet: Isabel Kranz (9a), Aleksandra Todorov (10a), Julia Langen (Q2), Noah Cieslik (Q2) und Max Brenner (Q2).

In zwei Jahren findet die Re-Zertifizierung statt. Angestoßenen Projekte und Aktionen müssen weiter umgesetzt und evaluiert werden.

Auch unsere Schule bleibt dabei, seit dem Schuljahr 2023/24 gibt es wieder einen Projektkurs. Auch die Partnerschaft mit der Ayiera-Initiative und der Tag für Korogocho bleiben ein zentraler Teil unseres Schulprofils.

Ralf Menge

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