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Freitag, 1. März 2024

5 Tipps für einen schlanken und personalerfreundlichen Lebenslauf

Datum:

Nur relevante Stationen für den Lebenslauf auswählen / Übertreibungen und Falschangaben fallen Führungskräften schnell auf

Die Online-Partnerbörse für Arbeitnehmer und Arbeitgeber JobMatch.pro hat die 5 wichtigsten Tipps für Bewerber gesammelt, mit denen ihre Bewerbung schlank aber dennoch aussagekräftig wird. Faktoren, die jeden Personaler freuen dürften.

Nr. 1: Soft Skills mit Bedacht wählen

Teamfähig, flexibel, organisiert, zielorientiert, zuverlässig, kreativ, belastbar, ehrgeizig – die Liste kann bis ins Unendliche fortgeführt werden. Häufig finden sich solche Aufzählungen auch im Lebenslauf oder Anschreiben. In der Realität stellt sich dann heraus: ein Bewerber ist gar nicht so belastbar und auch die kreativen Fähigkeiten sind ausbaufähig. Wer mit tollen Eigenschaften in der Bewerbung um sich wirft, darf im Arbeitsalltag nicht verwundert sein, wenn er hinter den Erwartungen zurückbleibt. Hier gilt also: Lieber nur die Eigenschaften auswählen, mit denen man sich guten Gewissens charakterisieren kann. So erhalten Recruiter einen ehrlichen Eindruck über zukünftige Mitarbeiter. Und wer Angst hat, sich damit nicht genügend von Mitbewerbern abzusetzen, den kann Unternehmer und JobMatch.pro-Gründer Peter Steinbach beruhigen: „Niemand ist perfekt, das wissen auch Recruiter. Deshalb: Wenn sich ein Bewerber mit sehr vielen positiven Eigenschaften im Lebenslauf selbst lobt, wirkt das häufig eher unglaubwürdig als beeindruckend.“

Nr. 2: Die Karriere beginnt nicht im Kindergarten

Wer bei seinem Bildungsweg im Lebenslauf mit dem Kindergarten oder der Grundschule beginnt, sollte sich noch einmal eine wichtige Frage stellen: Was will mein zukünftiger Arbeitgeber wirklich von mir wissen? „Recruiter und Führungskräfte interessiert natürlich, was einen Bewerber für die ausgeschriebene Stelle qualifiziert“, so Steinbach. Deshalb rät er Arbeitnehmern ganz klar: „Machen Sie es denjenigen, die Ihre Bewerbung lesen, möglichst einfach. Die letzte und wichtigste Ausbildungsstation gehört an den Anfang. Und im Zweifelsfall genügen zunächst die Nennungen der bisher letzten beiden Berufsstationen.“

Nr. 3: Die Stelle bekommt nicht immer der mit den meisten Praktika

Beim Berufsweg gilt wie bei der Ausbildung: Qualität vor Quantität. Das erste Orientierungspraktikum in der Schulzeit muss nicht unbedingt interessant sein für ein Unternehmen. Es ist wichtig zu sehen, dass auch Berufseinsteiger schon Arbeitserfahrung etwa in Form von Praktika gesammelt haben. Aber auch hier sollte sich jeder vorher Gedanken machen: Was interessiert meinen zukünftigen Arbeitgeber? Und was ist relevant für die Stelle?

Nr. 4: In der Schule mal ein Jahr Französisch gehabt?

In punkto Sprachkenntnisse schummeln Bewerber am dritthäufigsten in ihrer Bewerbung, wie eine Umfrage unter deutschen Führungskräften ergeben hat. Wer ein Jahr lang Französisch in der Schule gelernt hat, schreibt das gern einmal unter „Anfängerkenntnisse“ in den Lebenslauf. In Wahrheit sind aber nur ein bis zwei Sätze übrig geblieben aus dieser Zeit. Damit machen sich Bewerber das Leben meist selbst unnötig, weiß Steinbach: „Übertreibungen bei Sprachkenntnissen fallen sehr schnell auf. Ich rate Bewerbern, es sich selbst einfach zu machen und generell nur die Fähigkeiten anzugeben, die sie auch beherrschen.“

Nr. 5: Kurz und informativ: keine unnötigen privaten Informationen im Anschreiben

Bei der Bewerbung offen zu sein ist löblich, aber oft nicht nötig. Welche Berufe die Eltern ausüben oder mit wie vielen Geschwistern man aufgewachsen ist, solche Angaben sind für den Job nicht so wichtig. Recruiter erhalten jede Woche teils hunderte Bewerbungen, die sie lesen und erfassen müssen. Wer bei den Personalern also wirklich im Gedächtnis bleiben will, fasst sich im Anschreiben kurz und bringt prägnant auf den Punkt, warum er oder sie für die Stelle geeignet ist. (JobMatch.pro)

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